Das vorliegende Projekt zeigt, wie ich in meiner Arbeit verkehrs- und freiraumplanerische Aspekte verknüpfe und diese gemeinsam mit der Stadt Uster in einem Mitwirkungsprozess mit der Bevölkerung diskutiere und weiterentwickle. In einem grossen Bevölkerungsworkshop werden die Varianten Tempo-30-Zone und Begegnungszone vorgestellt, diskutiert und die Rückmeldungen für einen Variantenentscheid eingeholt. Zusätzlich sind Gespräche mit den Grundeigentümer:innen vorgesehen; je nach Verlauf des Prozesses kann ein weiterer Bevölkerungsworkshop folgen. Mit den vorliegenden Plänen lassen sich die Varianten schnell, massstäblich und für die Bevölkerung verständlich skizzieren und visualisieren.
Die Stationsstrasse verbindet den Ortsteil Nänikon der Stadt Uster mit dem Bahnhof Nänikon und führt über den historischen Dorfplatz. Dort konzentrieren sich verschiedene öffentliche Nutzungen wie ein Einkaufsladen, die örtliche Primarschule und ein Restaurant. Ausgangspunkt des Projekts ist eine Petition aus der Bevölkerung, welche eine Tempo30-Zone entlang der gesamten Stationsstrasse sowie eine Begegnungszone im Ortszentrum fordert.