Im Osten von Winterthur soll ein neues Zentrum entstehen. Ausgang dieser Entwicklung wird der erweiterte Bahnhof Grüze sein. Um diesen Bahnhof an das städtische Busnetz anzubinden, wird in den kommenden Jahren eine Busquerung mit direkten Zugängen zu den Geleisen und zur Stadtebene realisiert. Im Zusammenhang mit der Zentrumsentwicklung sowie des Brückenbauwerks der Querung stellen sich diverse Fragestellungen zur Gestaltung und Entwicklung der Frei- und Stadträume im Umfeld
Das Amt für Städtebau hat das Planerteam, bestehend aus pool Architekten, Studio Vulkan Landschaftsarchitektur und Joris Allemann als Verkehrsplaner, beauftrag, eine Vision zur städtebaulichen Entwicklung des Bahnhofs Grüze Nord zu erarbeiten. Inhalt dieser Studie ist primär die Definition der funktionalen und gestalterischen Aspekte der Stadt- und Freiräume. Die Studie wurde in zwei Varianten entwickelt, welche Rücksicht auf zwei mögliche Lagen der künftigen Perronkanten beim Bahnhof Nord nehmen. Abhängig davon wurden die Platzsituationen und Strassenräume unterschiedliche definiert. Zu den verkehrlichfunktionalen Elementen gehören die Personenunterführungen, die Gleisquerung, eine Veloquerung, die Veloschnellroute Winterthur – Oberwinterthur sowie insbesondere die Organisation der Fussverkehrsströme um den neuen Bahnhof
In der Vertiefung zum Umspannplatz würde in der Genauigkeit einer Vorstudie die Platzgestaltung sowie die Verkehrsführungen genauer betrachtet. Resultat sind sowohl ein Plan zur Platzgestaltung sowie auch ein verkehrstechnischer Plan als Betriebsund Gestaltungskonzept.